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‚Rissige Kruste' und ‚unversehrte Kruste' — JAMSTEC weist zweistufige Forearc-Bildung nach

深海ログ編集部
Quelle: JAMSTEC — 沈み込み帯誕生時の地殻形成プロセスを示す岩石・地球物理学的証拠を発見Original lesen →
‚Rissige Kruste' und ‚unversehrte Kruste' — JAMSTEC weist zweistufige Forearc-Bildung nach

Zwei Krustenschichten aus verschiedenen Epochen liegen übereinander unter dem Meeresboden. Ein JAMSTEC-Team analysierte Bohrkerne des Izu-Bonin-Bogens und enthüllte erstmals den Krustenbildungsprozess bei Subduktionsbeginn.

Forearc-Kruste aus zwei vulkanischen Phasen

Der Izu-Ogasawara-(Bonin-)Bogen entstand, wo die Pazifische Platte unter die Philippinische Platte abtaucht. Ein Team unter Leitung des JAMSTEC-Forschers Yuya Akamatsu analysierte Bohrkerne der IODP-Expedition 352.

Sie fanden erstmals Belege dafür, dass die Forearc-Kruste durch zwei verschiedene vulkanische Phasen unmittelbar nach Beginn der Subduktion entstand.

‚Rissige Kruste' und ‚unversehrte Kruste'

Das Team untersuchte, wie schnell seismische P-Wellen durch die Gesteine laufen. Gesteine aus der anfänglichen Ozeanbodenspreizung enthalten viele Risse und zeigen langsamere P-Wellen-Geschwindigkeiten. Gesteine aus späterer Vulkanaktivität haben weniger Risse und schnellere P-Wellen.

Unter dem Meeresboden liegen also ‚rissige Kruste' und ‚unversehrte Kruste' übereinander.

Brücke zwischen Gesteinsphysik und Seismologie

Der Durchbruch liegt in der direkten Verknüpfung von Bohrkern-Eigenschaften mit der seismischen Geschwindigkeitsstruktur. Geochemie und Geophysik wurden erstmals integriert, um die Bildungsgeschichte der Forearc-Kruste als Einheit zu erklären.

Zukunftsaussichten

Der etablierte Ansatz ermöglicht die Neuanalyse vorhandener Bohrkerne und seismischer Daten zur detaillierteren Aufklärung der Subduktionszonen-Entwicklung.

Mehr zur Meeresbodengeologie: ‚Eine Zeitkapsel in 3.000 m — erster Megalodon-Zahn in situ gefunden.'

Anmerkung des Autors: Der Kontrast zwischen ‚rissiger Kruste' und ‚unversehrter Kruste' ist faszinierend. Zwei Krustenschichten aus verschiedenen Epochen liegen übereinander.

Die Bohrstellen der IODP-Expedition 352 liegen nahe Chichijima und Hahajima in den Ogasawara-Inseln. Eine geologische Saga unter diesen Gewässern.

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